Der natürliche Wasserkreislauf


Im natürlichen Wasserkreislauf verdunsten große Wassermengen aus den Meeren und aus den Oberflächengewässern der Landflächen. Die Vegetation gibt ebenfalls ständig Feuchtigkeit an die Luft ab. Dieses Wasser steigt auf, kühlt ab und bewirkt in der Atmosphäre die Wolkenbildung. Höhenwinde bewegen die Wolken fort. Je nach Temperatur und Luftdruck kondensiert dabei das Wasser zu Niederschlägen in Form von Regen, Schnee oder Hagel.

Der größte Teil des Niederschlages verdunstet. Der Rest sammelt sich in Oberflächengewässern und fließt stromabwärts zum Beispiel in den Main, versickert, bildet Grundwasser oder bewegt sich in dieser Form unterirdisch auf regionale Flüsse und Gewässer zu. Das in den Haushalten und Betrieben verwendete Wasser wird zu Abwasser mit unterschiedlichen Schadstoffbelastungen. Diese sogenannte Schadstofffracht zu eliminieren, ist Aufgabe der Klärwerke, denn nur gereinigtes Abwasser darf zurück in den natürlichen Wasserkreislauf.

 

Über die vielen Brunnen im Verbandsgebiet wird täglich Rohwasser gefördert und in den Wasserwerken zu Trinkwasser aufbereitet. Anschließend gelangt es durch das Trinkwassernetz zu den Haushalten oder der Industrie. 

 

 

Jedes mal, wenn in den Städten und Gemeinden des Verbandsgebiets ein Wasserhahn aufgedreht, eine Toilettenspülung betätigt oder ein Geschirrspüler oder Waschmaschine benutzt wird, verlässt das Trinkwasser als Abwasser die Haushalte und fließt in das Abwasserkanalsystem der Gemeinden und des Zweckverbandes. 

 

 

Über Hausanschlussleitungen fließt das Abwasser in ein unterirdisches Kanalnetz – unbemerkt und reibungslos aufgrund der regelmäßigen und qualifizierten Wartungsarbeiten sowie Störungsbehebungen durch den Zweckverband. 

 

 

Nach der Reinigung in den entsprechenden Klärwerken wird das Wasser über den Klärüberlauf wieder in die Gewässer eingeleitet und gelangt nach der Versickerung zurück in das Grundwasser. 

Über einen Brunnen kann das Wasser nun wieder entnommen werden und der Wasserkreislauf beginnt von vorn.