Trinkwasserversorgung

Eine Aufgabe des Zweckverbandes AMME ist der Betrieb der öffentlichen Trinkwasserversorgung. Zur Zeit werden 12 Verbandsgemeinden mit rund 50.000 Einwohnern sowie Gewerbe und Großbetriebe durch Betriebsführung und Servicedienstleistungen des Zweckverbandes unterstützt.

Vertikalfilterbrunnen bis zu 146m Tiefe.

Wasserwerk zur Trinkwasseraufbereitung.

Hochbehälter in geografischer Höhenlage zur Speicherung von Trinkwasser.

Trinkwassergewinnung

An den Brunnen der Mitgliedsgemeinden
werden regelmäßige Analysen durchgeführt.

Für die Trinkwassergewinnung im Verbandsgebiet werden die Ressourcen Grundwasser und Quellwasser genutzt. Zurzeit werden jährlich ca. 4 Millionen Kubikmeter Rohwasser gefördert. Dafür stehen zahlreiche Quellen und über 10 Förderbrunnen mit Tiefen bis zu 146m zur Verfügung. Die Rohwasserförderung erfolgt im Verbandsgebiet größtenteils durch Vertikalfilterbrunnen.

 

Trinkwasseraufbereitung

Trinkwasseraufbereitung: Eine der vielen Filteranlagen im Wasserwerk, die zu einem sehr hochqualitativen Trinkwassergenuss beitragen.

Die Aufbereitung von Roh- zu Trinkwasser erfolgt in insgesamt mehr als 12 Wasserwerken. Dort durchläuft das Rohwasser die Verfahrensschritte Belüftung und Entsäuerung, Filtration, sowie Desinfektion, um auf Trinkwasserqualität aufbereitet zu werden.

Aufgrund der hervorragenden Qualität des verwendeten Grundwassers kann sich die Aufbereitung auf die Entfernung der natürlichen Inhaltsstoffe Eisen, Mangan sowie der überschüssigen Kohlensäure beschränken.

 

Trinkwasserspeicherung

Trinkwasserspeicherung: Die regelmäßige Wartung und Pflege der Hochbehälter gewährleistet eine hohe Trinkwasserversorgungssicherheit.

Das Trinkwasser wird in über 20 Hochbehältern gespeichert. Trinkwasserbehälter wirken als Puffer zwischen den gleichmäßig zu betreibenden Förderbrunnen und Aufbereitungsanlagen und der ständig schwankenden Wasserabnahme. Zu Zeiten geringen Bedarfs (nachts) füllen sich die Trinkwasserbehälter auf, bei hohem Bedarf (tagsüber) leeren sie sich.

Um das Trinkwasser bakteriologisch einwandfrei zu halten, sind die Behälter so konstruiert, dass das Trinkwasser sie ständig durchströmt und sich keine Ruhezonen bilden. Zusätzlich dienen die Trinkwasserbehälter als Vorhaltung der Löschwasserreserve für die örtlichen Feuerwehren.

 

Trinkwasserverteilung

Trinkwasserverteilung: Druckerhöhungsstationen liefern einen konstanten Versorgungsdruck bis zum Hausanschluss der Bürgerinnen und Bürger.

Förderpumpen im Wasserwerk oder in Druckerhöhungsstationen fördern das Trinkwasser – je nach aktueller Bedarfsmenge – aus den Wasserwerken ins Rohrnetz und erzeugen zugleich einen ausreichenden Versorgungsdruck.

Versorgungsleitungen dienen der Wasserverteilung in den Ortsnetzen. Hausanschlüsse stellen die letzte Verbindung zwischen den Versorgungsleitungen und den Kunden dar.

Insgesamt sind mehrere hundert Kilometer Wasserleitung zur Versorgung des Verbandsgebietes vom Zweckverband zu unterhalten. Das Rohrnetz besteht aus Transportleitungen, Versorgungsleitungen und Hausanschlussleitungen.

Rohrnetzpflege: Regelmäßige Prüfung und Spülung der Hydranten und Schieber durch Mitarbeiter des Zweckverbandes.

Zur Rohrnetzpflege gehört die systematische Lecksuche und Rohrnetzreparatur. Zum einen sollen Wasserverluste möglichst gering gehalten werden, zum anderen lassen sich durch die frühe Lokalisierung kleiner Undichtigkeiten Rohrbrüche mit größeren Schadensfolgen vermeiden.

Die Schieber und Hydranten werden gemäß den gesetzlichen Vorschriften in regelmäßigen Abständen geprüft und gewartet.